Ein Trainer sorgt im Fitnessstudio dafür, dass eine rutschfeste Matte ausgelegt wird.

Was sind Antirutschmatten? Sicherheit und Anwendungen

Plötzlich rutscht ein Trainingsgerät mitten in einer intensiven Einheit weg und die Verletzungsgefahr steigt – ein Risiko, das jeder Fitness- und Kampfsporttrainer kennt. Sicherer Halt auf jedem Untergrund ist darum mehr als Komfort, er schützt deine Athleten aktiv vor Unfällen im Studio oder Verein. Hochwertige Antirutschmatten aus PUR-gebundenem Gummigranulat schaffen genau diese stabile Basis und liefern genau das Plus an Sicherheit, das im modernen Training unverzichtbar ist.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Erkenntnisse

Punkt Details
Antirutschmatten erhöhen die Sicherheit Sie verhindern Rutschen und reduzieren Verletzungsrisiken während intensiver Trainingszeiten.
Reinigung ist entscheidend Regelmäßige Reinigung gewährleistet die optimale Funktion und Sicherheit der Matten.
Materialwahl hat großen Einfluss Hochwertige Materialien wie REGUPOL® bieten Langlebigkeit und besten Grip.
Einhaltung von Normen schützt rechtlich VDI-Richtlinien bieten einen rechtlichen Schutz im Schadensfall und garantieren Sicherheitsstandards.

Definition und Funktionsprinzip von Antirutschmatten

Antirutschmatten sind spezialisierte Unterlagen, die in Fitnessstudios, Kampfsporttrainingszentren und Vereinen eine kritische Sicherheitsfunktion erfüllen. Diese Matten bestehen typischerweise aus PUR-gebundenem Gummigranulat und sind darauf ausgelegt, die Reibung zwischen zwei Kontaktflächen deutlich zu erhöhen. Für dich als Trainer bedeutet das: Deine Athleten haben beim Sprung, beim Wurf oder während intensiver Trainingseinheiten eine zuverlässige Grundlage unter den Füßen. Die Matten verhindern das gefährliche Verrutschen, das zu Verletzungen führen kann, indem sie die Gleitreibung erhöhen und deine Trainingsfläche stabilisieren.

Das physikalische Funktionsprinzip basiert auf einer einfachen, aber wirksamen Erkenntnis: Die raue Oberflächenstruktur der Antirutschmatte verzahnt sich mit den Kontaktflächen und erhöht dadurch die notwendige Kraft, um ein Verrutschen zu verursachen. Der entscheidende Parameter hier ist der Reibbeiwert μ, der das Verhältnis zwischen der Normalkraft (zum Beispiel das Körpergewicht deiner Athleten) und der Kraft beschreibt, die nötig wäre, um die Person oder das Material zu verschieben. Die Reibkraft zwischen Ladung und Untergrund steigt durch diese physikalische Verzahnung erheblich an. Das heißt praktisch: Ein Kampfsportler, der während eines intensiven Trainings schnelle Bewegungsabläufe ausführt, wird nicht ungewollt ins Rutschen geraten, selbst bei schweißnassen Füßen oder dynamischen Bewegungswechseln.

Was oft übersehen wird: Die Effektivität einer Antirutschmatte hängt stark vom Zustand ihrer Oberfläche ab. Damit die Matten ihre vollständige Schutzfunktion entfalten, müssen Matte und Kontaktfläche sauber und fettfrei sein. Verschmutzungen, Schweiß oder Rückstände können den Reibbeiwert deutlich reduzieren und die Sicherheit deines Trainingsbereichs gefährden. Das ist der Grund, warum regelmäßige Reinigung nicht nur Hygiene ist, sondern auch ein Sicherheitsthema. In dynamischen Trainingssituationen wie schnellen Richtungswechseln, Sprüngen oder bei Vollbremsbewegungen ist dieser zuverlässige Grip unverzichtbar. Eine stabile Ladungssicherung funktioniert auch bei Vollbremsungen und Ausweichmanövern, weil die erhöhte Reibungskraft eine sichere Basis schafft. Für dein Training im Studio oder Verein bedeutet das: Deine Athleten können ihre volle Leistung abrufen, ohne ständig Stabilität befürchten zu müssen.

Pro-Tipp: Reinige deine Antirutschmatten mindestens wöchentlich mit warmem Wasser und milder Seife, um den optimalen Reibungskoeffizient zu erhalten und die Sicherheit deiner Trainingsfläche zu gewährleisten.

Materialien und Typen für Sport und Fitness

Wenn du eine Antirutschmatte für dein Fitness- oder Kampfsportstudio auswählst, spielen die Materialzusammensetzung und der Mattentyp eine entscheidende Rolle für die Sicherheit deiner Athleten. Die meisten modernen Antirutschmatten bestehen aus hochwertigen Materialien wie recyceltem Gummi, das in verschiedenen Varianten angeboten wird. Das bekannteste Material ist das REGUPOL® Granulat, ein recyceltes Gummigranulat, das für seine Robustheit, Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit geschätzt wird. Dieses Material bietet nicht nur eine zuverlässige Rutschfestigkeit, sondern ist auch umweltfreundlich. Der große Vorteil für dich: Diese Materialien sind stoßdämpfend und schützen gleichzeitig deinen Hallenboden vor Beschädigungen, die durch intensive Trainingsaktivitäten entstehen.

Bei der Auswahl eines Mattentyps hast du mehrere Optionen, die je nach deinen spezifischen Trainingsbedürfnissen passen. Standardmatten sind die klassische Wahl und funktionieren in den meisten Trainingsszenarien hervorragend. Selbstklebende Matten bieten dir den Vorteil der flexiblen Anwendung. Du kannst sie auf verschiedenen Untergründen anbringen, ohne aufwändige Befestigungssysteme zu installieren. Das ist praktisch, wenn dein Studio regelmäßig umstrukturiert wird oder du die Matte später wieder entfernen möchtest. Daneben gibt es spezialisierte Matten für schwere Lasten, die insbesondere in Kraft- und Gewichtheberbereichen zum Einsatz kommen. Hochwertige Materialien bieten durch hohe Reibwerte und gute Dämpfung Sicherheit bei verschiedenen Trainingsszenarien und schützen gleichzeitig deinen Hallenboden. Die richtige Wahl hängt davon ab, welche Trainingsarten in deinem Studio dominieren und wie intensiv die Nutzung ist.

Was die praktische Anwendung angeht: Die Materialqualität bestimmt nicht nur die unmittelbare Sicherheit, sondern auch die Lebensdauer deiner Investition. Hochwertige Gummigranulate halten Jahrzehnte, während minderwertige Materialien schnell verschleißen und ihre Rutschfestigkeit verlieren. Als Trainer weißt du, dass deine Matten täglich starken Belastungen ausgesetzt sind. Schweiß, Druck, Reibung und UV-Strahlung wirken auf dein Equipment ein. Matten aus recyceltem Gummigranulat widerstehen diesen Herausforderungen deutlich besser als billige Alternativen. Für Fitnessstudios in Zentraleuropa ist zudem die Witterungsbeständigkeit relevant, wenn du Trainingsgeräte im Außenbereich nutzt. Das Material muss Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung aushalten, ohne seine Grip- und Dämpfungseigenschaften zu verlieren.

Die folgende Übersicht stellt verschiedene Typen von Antirutschmatten und deren typische Einsatzbereiche gegenüber:

Mattentyp Optimaler Einsatzbereich Besonderer Vorteil
Standardmatten Fitnessgeräte, Böden Vielseitig, leicht platzierbar
Selbstklebende Matten Flexible Trainingszonen Einfach abzulösen und zu versetzen
Matten für schwere Lasten Gewichtheberbereich, Kraftgeräte Maximale Stabilität, hohe Strapazierfähigkeit
Spezielle Fußmatten Übergangsbereiche, Eingänge Reduzierung von Sturzgefahr in viel genutzten Zonen

Pro-Tipp: Wähle Matten aus recyceltem Gummigranulat für dein Studio, da sie langfristig kostengünstiger sind, besser für die Umwelt sprechen und deine Trainingsfläche zuverlässiger sichern als billige Kunststoffalternativen.

Wichtige Merkmale wie Reibwert und Haltbarkeit

Der Reibwert ist das Herzstück einer jeden Antirutschmatte und bestimmt letztendlich, wie sicher deine Trainingsteilnehmer sind. Wissenschaftlich ausgedrückt beschreibt der Reibwert, oft mit dem Symbol μ (Mu) dargestellt, das Verhältnis der Reibkraft zur Normalkraft. Das klingt abstrakt, aber in der Praxis bedeutet das Folgendes: Ein typischer Reibwert von etwa μ=0,6 ermöglicht es dir, eine Ladung mit nur der halben Kraft ihres Gewichts zu sichern. Wenn also ein Athlet 100 Kilogramm wiegt und auf deiner Matte trainiert, brauchst du nur eine Sicherungskraft von 50 Kilogramm. Das ist der Grund, warum hochwertige Antirutschmatten so effektiv sind. Der Reibwert beschreibt das Verhältnis der Reibkraft zur Normalkraft und ist entscheidend für die Wirksamkeit in der Ladungssicherung. Je höher der Reibwert deiner Matte, desto besser die Sicherheit und desto weniger Kraft wird benötigt, um eine Person oder ein Objekt stabil zu halten.

Überprüfung der Rutschfestigkeit einer Antirutschmatte

Neben dem Reibwert gibt es weitere mechanische Eigenschaften, die die Qualität einer Antirutschmatte definieren. Die Zugfestigkeit und Reißdehnung sind dabei besonders wichtig für die Langlebigkeit deiner Investition. Nach dem Standard VDI 2700 Blatt 15 sollten hochwertige Matten mindestens eine Reißdehnung von 60 Prozent und eine Zugfestigkeit von 0,6 N/mm² aufweisen. Was bedeutet das für dich praktisch? Eine gute Reißdehnung bedeutet, dass die Matte dehnbar ist und nicht einfach reißt, wenn sie unter Druck steht. Eine hohe Zugfestigkeit wiederum garantiert, dass die Matte stabil bleibt, selbst wenn schwere Lasten oder intensive Trainingsbelastungen auf sie wirken. Matten, die diese Standards erfüllen, halten Jahre länger als billige Alternativen und sparen dir am Ende erheblich Geld.

Die Haltbarkeit einer Antirutschmatte wird durch mehrere Faktoren bestimmt: Materialqualität, Strapazierfähigkeit und vor allem der Widerstand gegen Umwelteinflüsse. In einem Fitnessstudio oder Kampfsportverein sind deine Matten extremen Bedingungen ausgesetzt. Schweiß, UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und mechanische Abnutzung wirken täglich auf das Material. Matten mit guter Beständigkeit gegen Chemikalien und Witterung bleiben dauerhaft wirksam, während minderwertige Produkte schnell verblassen, verhärten oder brüchig werden. Ein oft übersehener Aspekt: Die Haltbarkeit deiner Matte hängt auch stark von der Pflege ab. Saubere, trockene und fettfreie Kontaktflächen verbessern die Leistung wesentlich und verlängern die Lebensdauer. Wenn du regelmäßig deine Matten reinigst und trocken lagerst, vermeidest du Schimmelbildung und Materialverschleiß.

Übersicht: Eigenschaften und Sicherheitsaspekte von Antirutschmatten auf einen Blick

Für dich als Trainer bedeutet dies: Bei der Auswahl einer Antirutschmatte solltest du immer auf Zertifikate und Qualitätsstandards achten. Matten, die den VDI-Normen entsprechen, bieten dir die beste Kombination aus Sicherheit und Langlebigkeit. Billige Matten mögen anfangs günstiger erscheinen, aber ihre kurze Lebensdauer und schlechtere Rutschfestigkeit führen letztlich zu höheren Gesamtkosten. Zudem gefährdest du die Sicherheit deiner Teilnehmer.

Die folgende Tabelle vergleicht wesentliche Qualitätsmerkmale von Antirutschmatten und deren Einfluss auf Sicherheit und Lebensdauer:

Qualitätsmerkmal Einfluss auf Sicherheit Einfluss auf Lebensdauer
Reibwert (μ) Bestimmt Rutschfestigkeit Bleibt konstant bei richtiger Pflege
Zugfestigkeit Erhöht Belastbarkeit bei Gewicht Reduziert Materialverschleiß
Reißdehnung Verhindert Risse bei Verformung Höhere Flexibilität, längere Nutzungsdauer
Pflegezustand Beugt Funktionsminderung vor Verlängert die Produktlebensdauer

Pro-Tipp: Überprüfe beim Kauf gezielt die technischen Datenblätter deiner Matten auf Reibwert, Zugfestigkeit und Reißdehnung und stelle sicher, dass sie mindestens VDI 2700 Blatt 15 erfüllen, um langfristige Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu garantieren.

Rechtslage und Normen in Zentral-Europa

Als Fitness- und Kampfsporttrainer in Zentraleuropa solltest du wissen, dass Antirutschmatten rechtlich nicht gesetzlich verpflichtend sind, aber dennoch eine wichtige Rolle spielen. Das ist ein wesentlicher Unterschied: Sie sind keine Pflicht, aber eine empfohlene und anerkannte Ergänzung für Sicherheit. Warum ist das wichtig für dich? Weil die Verwendung hochwertiger Antirutschmatten im Schadensfall zeigt, dass du deine Sorgfaltspflicht als Trainingsverantwortlicher erfüllt hast. Sollte es zu einem Unfall kommen, können fehlende Sicherheitsmaßnahmen zu erheblichen Haftungs- und Strafrechtsfragen führen. Das Verwenden anerkannter Sicherheitsmaßnahmen, wie zertifizierte Antirutschmatten, schützt dich also nicht nur im Sinne der Athletensicherheit, sondern auch rechtlich.

Die entscheidende Regelwerk in Deutschland und ganz Zentraleuropa ist die VDI-Richtlinie 2700. Diese Norm gilt als anerkannte Regel der Technik und definiert Mindestanforderungen an Materialien, Reibwerte und Prüfverfahren für Antirutschmatten. Speziell die Blätter 14 und 15 der VDI 2700 beziehen sich direkt auf Antirutschmatten in der Ladungssicherung und im Trainingskontext. Die VDI-Richtlinie reguliert Anforderungen wie Verlegeart, Mindestreibung und Materialqualität und stellt sicher, dass Antirutschmatten zuverlässig funktionieren. Diese Normen sind zwar kein Gesetz im klassischen Sinne, werden aber bei Kontrollen und im Schadenfall als Standard angesehen. Das bedeutet: Wenn deine Matten VDI-zertifiziert sind, kannst du nachweisen, dass du nach anerkannten Standards handeln. Verstöße gegen diese Standards können ernsthafte rechtliche Konsequenzen haben.

Was konkret bedeutet das für dein Studio oder deinen Verein? Die Einhaltung dieser Normen schützt dich auf mehreren Ebenen. Erstens bietet sie physischen Schutz für deine Trainierenden durch bewährte Sicherheitsstandards. Zweitens schützt sie dich rechtlich, indem sie dokumentiert, dass du dich an anerkannte Techniken hältst. Antirutschmatten gelten als anerkannte Technik und beeinflussen Haftungs- und Strafrechtsfragen bei Unfällen, weshalb ihre Verwendung besonders im Trainingskontext wichtig ist. Bei einem Unfall wird ein Gericht oder eine Versicherung prüfen, ob du alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen hast. Die Verwendung von VDI-zertifizierten Matten ist ein klares Zeichen dafür. Drittens kann die Verwendung minderwertiger oder nicht zertifizierter Matten als fahrlässig ausgelegt werden, was deine Versicherung im Schadensfall gefährden könnte.

Für dich bedeutet das praktisch: Beim Kauf deiner Antirutschmatten solltest du immer nach Zertifikaten fragen. Überprüfe, ob der Hersteller VDI 2700 Blatt 14 oder 15 erfüllt. Dokumentiere diese Zertifikate in deinem Studio oder Verein. Dies schafft eine Papierspur, die im Schadensfall wertvoll sein kann. Darüber hinaus ist es sinnvoll, deine Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren. Zertifizierte Matten sind nicht teurer als billige Alternativen, wenn man den Schutz und die rechtliche Absicherung berücksichtigt.

Pro-Tipp: Fordern Sie beim Kauf von Antirutschmatten immer ein Prüfzertifikat nach VDI 2700 an und bewahren Sie dieses auf, um im Schadensfall nachzuweisen, dass Sie nach anerkannten Sicherheitsstandards gehandelt haben.

Typische Einsatzmöglichkeiten in Studios und Vereinen

Antirutschmatten haben in modernen Fitnessstudios und Kampfsportvereinen längst ihren festen Platz gefunden, doch viele Trainer nutzen sie noch nicht optimal. Die klassische Anwendung ist die Platzierung unter Trainingsgeräten, um zu verhindern, dass Hantelbänke, Kraftmaschinen oder freie Gewichte während des Trainings verrutschen. Das ist nicht nur eine Komfortfrage, sondern eine echte Sicherheitsfrage. Ein Gerät, das während einer intensiven Trainingseinheit verrutscht, kann zu schweren Verletzungen führen. Für dich als Trainer bedeutet das: Eine rutschfeste Basis unter deinem Equipment ist kein Luxus, sondern eine notwendige Grundinvestition.

Doch Antirutschmatten haben viel mehr Anwendungsmöglichkeiten als nur unter Geräten. In Kampfsportbereichen wie Judo oder Boxen werden sie häufig unter Trainingsmatten und Pads platziert, um die gesamte Trainningsfläche zu stabilisieren. Stell dir vor: Ein Athlet führt schnelle Footwork-Bewegungen aus, und plötzlich rutscht die Matte unter ihm weg. Das Risiko für Knöchelverletzungen oder Stürze ist erheblich. Antirutschmatten werden oft unter Trainingsgeräten und Matten eingesetzt, um ein Verrutschen zu verhindern und die Sicherheit bei Fitness, Yoga oder Reha zu erhöhen. Im Yogabereich oder in Rehabilitationszonen schützen Antirutschmatten deine Teilnehmer vor gefährlichen Ausrutschern, besonders wenn sie bereits mit Verletzungen oder Mobilitätseinschränkungen trainieren. Eine rutschfeste Grundlage gibt ihnen das Selbstvertrauen, ihre Übungen korrekt auszuführen, ohne ständig ihre Balance zu befürchten.

Ein oft unterschätzter Einsatzbereich sind Türöffnungen und Übergangsbereiche zwischen verschiedenen Trainingszonnen. Schweiß, Wasser und andere Verschmutzungen sammeln sich dort an und machen den Boden zu einer Rutschgefahr. Eine Antirutschmatte in diesen Bereichen reduziert drastisch die Sturzgefahr. Das gleiche gilt für Bereiche, wo Athleten ihre Schuhe ausziehen oder anziehen, wie vor Kampfsportmatten. Auch unter Hantelständern und Gewichtsstapeln sind Antirutschmatten unverzichtbar. Diese Gegenstände sind schwer und können bei Bewegungen leicht verrutschen und andere Trainingsteilnehmer gefährden. In der Praxis zeigt sich: Studios und Vereine mit einer durchdachten Antirutschmattenstrategie haben deutlich weniger Unfälle und höhere Versicherungsbewertungen.

Die Auswahl sollte immer an die spezifische Trainingsart angepasst werden. Im Krafttraining brauchst du robuste, dicke Matten, die auch unter schwerem Gewicht nicht nachgeben. Im Yoga oder in der Rehabilitation können dünnere, flexiblere Matten ausreichen. Ein praktischer Ansatz: Beginne damit, die Hochrisikozonnen zu identifizieren, wo es in deinem Studio oder Verein bereits zu Unfällen oder Beinaheunfällen gekommen ist. Dort installierst du zuerst Antirutschmatten. Dann erweiterst du das System Schritt für Schritt auf weitere Bereiche. Qualität und regelmäßige Pflege sind dabei entscheidend, um die Sicherheitswirkung langfristig zu gewährleisten.

Pro-Tipp: Beginne mit Antirutschmatten in den drei gefährlichsten Bereichen deines Studios oder Vereins (unter Geräten, in Übergangszonen, unter Hantelständern) und dokumentiere jeden Unfallrückgang, um die Investition zu rechtfertigen und weitere Matten zu installieren.

Fehlerquellen und Alternativen im Trainingsbereich

Viele Trainer investieren in Antirutschmatten, nutzen sie aber nicht optimal und gefährden damit unbewusst ihre Athleten. Die häufigsten Fehler entstehen durch unzureichende Dicke, falsche Positionierung und mangelnde Reinigung. Du fragst dich vielleicht: Wie dick muss eine Matte wirklich sein? Die Antwort ist konkret. Hochwertige Antirutschmatten sollten mindestens 8 Millimeter dick sein, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Dünnere Matten biegen sich unter Belastung durch und verlieren ihre Rutschfestigkeit. Ein weiterer kritischer Fehler ist die unvollständige Positionierung. Die Matte muss vollständig unter den Kontaktflächen liegen, also zum Beispiel unter der gesamten Basis eines Trainingsgeräts oder unter der kompletten Trainingsmatte. Typische Fehler bei Antirutschmatten liegen in unzureichender Dicke, falscher Positionierung und Verschmutzungen, die die Wirkung erheblich mindern. Wenn nur die Hälfte einer Matte geschützt ist, kann sich das Gerät oder die Matte auf der ungeschützten Seite immer noch verschieben und zu Unfällen führen.

Die Reinigung ist ein oft unterschätzter Aspekt, den du nicht ignorieren solltest. Schweiß, Schmutz und Öl sammeln sich auf Antirutschmatten an und reduzieren den Reibwert dramatisch. Eine Matte, die täglich benutzt wird, kann innerhalb weniger Wochen ihre Rutschfestigkeit um 30 bis 40 Prozent verlieren, wenn sie nicht gereinigt wird. Das ist nicht nur unpraktisch, sondern ein echtes Sicherheitsrisiko. Zusätzlich zur regelmäßigen Reinigung muss die Unterseite der Matte ebenfalls sauber sein. Eine verschmutzte oder nasse Bodenfläche unter der Antirutschmatte reduziert die Haftung zwischen Matte und Boden, was den gesamten Schutz aufhebt. In deinem Studio oder Verein sollte die Mattenreinigung daher Teil der täglichen Routine sein, ähnlich wie das Desinfizieren von Geräten.

Wenn Antirutschmatten richtig eingesetzt werden, sind sie hocheffektiv. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen Alternativen sinnvoll oder ergänzend eingesetzt werden können. Rutschfeste Beschichtungen auf Böden oder Geräten können eine Option sein, wenn eine flächendeckende Installation von Matten nicht möglich ist. Diese Beschichtungen sind dauerhaft und erfordern weniger Wartung, sind aber auch teurer in der Anschaffung. Spezielle rutschfeste Fußmatten können in Übergangsbereichen wie Türöffnungen eingesetzt werden, sind aber kein Ersatz für richtig dimensionierte Antirutschmatten unter Trainingsgeräten. Ein anderer Ansatz ist die Verwendung von rutschfesten Schuhen durch deine Athleten. Dies funktioniert allerdings nur bedingt und ist keine zuverlässige Sicherheitsmaßnahme, da Schweiß und Verschmutzung auch hier den Grip reduzieren. Die beste Strategie ist eine Kombination: Hochwertige Antirutschmatten als Basis, ergänzt durch rutschfeste Beschichtungen in kritischen Bereichen und, falls nötig, durch Empfehlungen zu geeignetem Schuhwerk.

Praktisch bedeutet das für dich: Überprüfe zunächst, ob deine bestehenden Matten mindestens 8 Millimeter dick sind. Kontrolliere, ob sie vollständig unter den Kontaktflächen liegen und keine Lücken aufweisen. Implementiere einen wöchentlichen Reinigungsplan und schule dein Team entsprechend. Alternativen sollten immer als ergänzend betrachtet werden, nicht als Ersatz. Die Investition in richtig eingesetzte, hochwertige Antirutschmatten ist die kosteneffektivste und sicherste Lösung.

Pro-Tipp: Erstelle einen Inspektionsplan für deine Antirutschmatten und überprüfe jeden Monat Dicke, Positionierung und Zustand, um Fehler früh zu erkennen und die Sicherheit deiner Trainierenden langfristig zu garantieren.

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Häufig gestellte Fragen

Was sind Antirutschmatten?

Antirutschmatten sind spezielle Unterlagen, die in Fitnessstudios und Kampfsportbereichen verwendet werden, um die Rutschfestigkeit zu erhöhen und die Sicherheit während des Trainings zu gewährleisten. Sie bestehen häufig aus PUR-gebundenem Gummigranulat.

Wie funktionieren Antirutschmatten?

Antirutschmatten erhöhen die Reibung zwischen der Matte und der Kontaktfläche, was ein Verrutschen verhindert. Die raue Oberflächenstruktur sorgt dafür, dass die Matte stabil bleibt, selbst bei intensiven Bewegungen.

Wie oft sollten Antirutschmatten gereinigt werden?

Antirutschmatten sollten mindestens wöchentlich mit warmem Wasser und milder Seife gereinigt werden, um den optimalen Reibwert zu erhalten und die Sicherheit zu gewährleisten.

Welche Materialien werden für Antirutschmatten verwendet?

Übliche Materialien sind hochwertiges, recyceltes Gummi, wie REGUPOL® Granulat, das für seine Robustheit, Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit bekannt ist. Diese Materialien sind auch stoßdämpfend und schützen den Boden vor Schäden.

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