Ein Fitnesstrainer begutachtet eine Trainingsmatte im Studio.

FAQ Fitnessmatten 2025 – Was Trainer wissen müssen

Viele Trainer in Deutschland und Österreich kämpfen regelmäßig mit rutschigen, schlecht polsternden Matten im Training. Wer 2025 auf Schadstofffreiheit und perfekte Stoßabsorption setzt, sichert Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Athleten. Neue Kampfsportmatten bieten gezielten Schutz, erfüllen moderne DIN-Normen und vermeiden die Risiken billiger Materialien. Dieser Überblick zeigt, wie die richtige Auswahl Verletzungen verhindert und den Unterschied für deinen Verein macht.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Erkenntnisse

Punkt Details
Qualität der Fitnessmatten ist entscheidend Achte beim Kauf auf schadstofffreie Materialien und Zertifizierungen, um die Gesundheit zu schützen.
Die Dicke der Matte ist trainingsspezifisch Wähle die Matte entsprechend der Trainingsart, da unterschiedliche Dicken unterschiedliche Stabilität bieten.
Spezialisierung der Matten beachten Verwende für jede Sportart die passende Matte, um Verletzungsrisiken zu minimieren und die Trainingseffizienz zu erhöhen.
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer Reinige und lagere die Matten richtig, um ihre Lebensdauer zu optimieren und Hygienestandards einzuhalten.

Fitnessmatten 2025: Definition und Irrtümer

Fitnessmatten sind spezialisierte Trainingsunterlagen, die deinen Körper während des Trainings schützen und stabilisieren. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien wie Schaumstoff, Gummi oder Kunststoff und unterscheiden sich durch Dicke, Beschaffenheit und Zweckbestimmung.

Doch viele Trainer und Sportler haben falsche Vorstellungen darüber, was eine gute Fitnessmatte leisten muss. Lassen dich von den häufigsten Irrtümern nicht täuschen.

Was ist eine Fitnessmatte wirklich?

Eine Fitnessmatte ist kein einfaches Stück Schaumstoff. Sie muss drei Funktionen gleichzeitig erfüllen: Dämpfung, Stabilität und Halt.

Echte Qualitätsmatten für 2025 bieten dir:

  • Gelenkschutz durch optimale Polsterung
  • Rutschfestigkeit auf verschiedenen Bodentypen
  • Langzeitbeständigkeit gegen Verschleiß und Schweiß
  • Schadstofffreiheit für deine Gesundheit

Die Anforderungen sind unterschiedlich, je nachdem ob du Yoga, Pilates oder intensives Krafttraining machst.

Eine Matte, die für Yoga perfekt ist, kann für Krafttraining völlig ungeeignet sein.

Die drei größten Irrtümer über Fitnessmatten

Irrtum 1: Alle Fitnessmatten sind gesundheitlich unbedenklich

Das ist falsch. Aktuelle Tests zeigen ein klares Bild: Bei Schadstofffprüfungen gängiger Marken wurde festgestellt, dass die meisten getesteten Matten Weichmacher enthalten. Nur eine Matte war tatsächlich schadstofffrei. Das betrifft auch bekannte Hersteller wie adidas, Decathlon und Tchibo.

Dein Körper absorbiert diese Stoffe durch Schweiß und direkten Hautkontakt. Das ist nicht akzeptabel.

Irrtum 2: Je dicker die Matte, desto besser

Das klingt logisch, ist aber falsch. Eine 10 Millimeter dicke Matte kann bei Krafttraining zu viel Instabilität verursachen. Deine Füße verlieren den Kontakt zum Boden, und deine Gelenke werden falsch belastet.

Für verschiedene Trainingsarten brauchst du unterschiedliche Dicken:

  • Yoga: 3-5 Millimeter
  • Pilates: 6-8 Millimeter
  • Krafttraining: 8-12 Millimeter
  • Hochintensives Training: 10-15 Millimeter

Irrtum 3: Eine Matte für alles reicht

Irrtum. Matten für verschiedene Sportarten sind grundlegend unterschiedlich konstruiert. Yoga-Matten brauchen hohe Rutschfestigkeit und dünne Konstruktion. Krafttraining-Matten müssen stabil und abriebfest sein. Pilates-Matten benötigen spezielle Polsterung für die Wirbelsäule.

Wer denselben Untergrund für alle Disziplinen nutzt, kompromittiert die Trainingsqualität und riskiert Verletzungen.

Was Trainer 2025 über Qualität wissen müssen

Bei der Auswahl solltest du auf diese vier Aspekte achten:

  1. Materialprüfung – Frag nach Zertifikaten und Schadstofftests
  2. Rutschfestigkeit – Test die Oberfläche mit nassen Händen
  3. Gelenkschutz – Überprüf die Dämpfungseigenschaften
  4. Langzeitverhalten – Matten sollten nach 6 Monaten regelmäßiger Nutzung nicht abgebaut sein

Die beste Matte 2025 ist nicht die teuerste, sondern die, die für deine spezifische Trainingsform entwickelt wurde.

Pro-Tipp: Teste Fitnessmatten immer mit trainingsfeuchten Händen und Füßen, um echte Rutschfestigkeit zu überprüfen – trockene Bedingungen täuschen über die reale Leistung hinweg.

Die wichtigsten Mattenarten und Verwendungszwecke

Jede Trainingsform braucht ihre eigene Matte. Das ist der Schlüssel zu sicherem und effektivem Training. Wenn du die falsche Matte wählst, gefährdest du dich selbst und erreichst deine Trainingsziele nicht.

Es gibt nicht die eine universelle Lösung. Stattdessen gibt es spezialisierte Matten für verschiedene Disziplinen und Anforderungen.

Die vier Hauptkategorien

Alle Fitnessmatten fallen in diese vier Kategorien:

  • Yogamatten – Dünn, leicht, rutschfest
  • Pilatesmatten – Mittlere Dicke, spezielle Polsterung
  • Krafttrainingsmatten – Dick, stabil, abriebfest
  • Kampfsportmatten – Robust, stoßabsorbierend, Sicherheit im Fokus

Jede Kategorie hat unterschiedliche Anforderungen an Material, Dicke und Oberflächenbeschaffenheit.

Die Unterschiede der Mattenarten im Überblick:

Mattenart Einsatzbereich Typische Dicke Schlüsselmerkmal
Yogamatte Yoga, Meditation 2–5 mm Maximale Rutschfestigkeit
Pilatesmatte Pilates, Reha 6–8 mm Komfort für Wirbelsäule
Krafttrainingsmatte Kraftsport, Functional 8–15 mm Hohe Stabilität und Stoßschutz
Kampfsportmatte Kampfsport, Bodenkampf 15+ mm Exzellente Fallabsorption

Die richtige Matte ist nicht die beste, sondern die beste für deinen spezifischen Trainingszweck.

Yogamatten: Für Balance und Flexibilität

Yogamatten sind dünn und leicht. Sie liegen zwischen 2 und 5 Millimetern dick. Ihre Hauptaufgabe ist, dir Halt zu geben, nicht dich zu polstern.

Was macht eine gute Yogamatte aus:

  • Hohe Rutschfestigkeit, besonders wenn du schwitzt
  • Leichte Handhabung für Transport
  • Wasserfestigkeit gegen Schweiß und Wasser
  • Langlebiges Material ohne Verformung

Yogis brauchen Stabilität unter ihren Händen und Füßen. Eine zu dicke Matte destabilisiert deine Posen.

Pilatesmatten: Für gezielte Muskelarbeit

Pilatesmatten sind dicker als Yogamatten. Sie liegen bei 6 bis 8 Millimetern. Sie schützen deine Wirbelsäule und deine Gelenke beim präzisen Trainieren.

Beim Pilates brauchst du:

  • Ausreichende Polsterung für Rücken und Nacken
  • Stabile Unterstützung für Liegebewegungen
  • Gute Bodenhaftung ohne zu viel Nachgiebigkeit
  • Hygienische Materialien für intensives Training

Die mittlere Dicke erlaubt dir, den Boden zu spüren, ohne deine Gelenke zu gefährden.

Krafttrainingsmatten: Für maximale Stabilität

Krafttrainingsmatten sind deutlich dicker. Sie liegen zwischen 8 und 15 Millimetern. Hier geht es um Sicherheit und Stabilität unter schweren Lasten.

Diese Matten müssen folgende Eigenschaften hochwertiger Matten erfüllen:

  • Extrem robuste Materialien gegen Abrieb
  • Hohe Druckbeständigkeit
  • Stoßabsorption für Gewichte und Maschinen
  • Rutschfestigkeit unter Schweiß und Bewegung

Krafttrainer brauchen eine Matte, die ihre Stabilität nicht beeinträchtigt, wenn sie in Ausfallschritte gehen oder Gewichte heben.

Kampfsportmatten: Für Sicherheit und Kontrolle

Kampfsportmatten wie Judomatten sind spezialisiert für hohe Anforderungen. Sie sind dick, robust und stoßabsorbierend.

Bei Kampfsportmatten zählen:

  • Perfekte Stoßabsorption für Stürze und Würfe
  • Hohe Rutschfestigkeit für Bewegungsübergänge
  • Langlebigkeit durch intensiven täglichen Gebrauch
  • Sicherheit bei Kontakttraining

Diese Matten schützen deine Trainer und Athleten vor Verletzungen.

Welche Matte für dein Studio?

Wenn du ein Fitnessstudio, einen Verein oder ein Trainingszentrum leitest, brauchst du mehrere Arten. Matten für Studios sollten gezielt ausgewählt werden, um unterschiedliche Trainingsgruppen zu unterstützen.

Dein Angebot sollte abdecken:

  1. Yoga- oder Pilatesbereich
  2. Krafttrainingszone
  3. Kampfsportbereich (falls relevant)
  4. Allgemeine Trainungsfläche

Jeder Bereich braucht die richtige Matte für maximale Sicherheit und Effizienz.

Pro-Tipp: Kaufe nicht alle Matten auf einmal – teste zuerst mit einer pro Trainingsart, um sicherzustellen, dass sie deinen Anforderungen genügt, bevor du skalierst.

Materialien, Zertifizierungen und Sicherheitsstandards

Das Material deiner Fitnessmatte bestimmt ihre Langlebigkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Nicht alle Matten sind gleich – und manche enthalten Stoffe, die du auf deiner Haut nicht haben möchtest.

Eine Hand prüft die Qualität von zwei verschiedenen Fitnessmatten und vergleicht das Material.

Die richtige Materialwahl und Zertifizierung schützen dich, deine Trainer und deine Mitglieder.

Welche Materialien sind wirklich sicher?

Es gibt mehrere gängige Materialien für Fitnessmatten. Aber nicht alle sind unbedenklich.

Standard-Materialien und ihre Eigenschaften:

  • Schaumstoff (EVA) – Günstig, leicht, aber oft mit Weichmachern
  • Naturkautschuk – Langlebig, umweltfreundlich, teurer
  • Kunststoff (PVC) – Billig, aber häufig mit Schadstoffen
  • Gummi-Kunststoff-Mischungen – Guter Kompromiss zwischen Preis und Qualität

Das Problem: Viele günstige Matten enthalten Weich-PVC mit Phthalatweichmachern. Diese Stoffe können in deinen Körper übergehen.

Schadstoffe in Sportgeräten sind ein reales Problem, das viele Käufer unterschätzen.

Naturkautschuk vs. Kunststoff

Naturkautschuk ist die sicherere Wahl. Matten aus hochwertigem Kautschuk sind frei von giftigen Weichmachern und halten 5 bis 10 Jahre.

Nachteil: Die Kosten sind höher. Aber langfristig sparen Vereinstrainer durch weniger Austausch.

Kunststoff-Matten sind günstiger in der Anschaffung. Sie müssen aber häufiger ersetzt werden und bergen gesundheitliche Risiken.

Wenn du Kunststoff wählst, achte darauf, dass er phthalatfrei ist.

Worauf du bei Zertifizierungen achten musst

Zertifizierungen geben dir Sicherheit. Aber nicht alle Siegel sind gleich zuverlässig.

Vertrauenswürdige Prüfsiegel:

  • ÖKO-TEST – Unabhängige Prüfung auf Schadstoffe
  • Stiftung Warentest – Prüfung von Sicherheit und Qualität
  • Fair Rubber – Nachhaltiger Kautschuk aus fairer Produktion
  • CE-Kennzeichnung – Europäische Sicherheitsnorm (Mindeststandard)
  • DIN-Normen – Deutsche Industrienormen für Sicherheit

CE-Kennzeichnung allein ist nicht ausreichend. Das ist nur ein Mindeststandard, kein Qualitätssiegel.

Vergleich der wichtigsten Zertifizierungen für Fitnessmatten:

Prüfsiegel Fokus Zuverlässigkeit Empfohlener Nutzen
ÖKO-TEST Schadstofffreiheit Hoch Gesundheitssicherheit
Stiftung Warentest Qualität, Sicherheit Hoch Gesamtbewertung
CE-Kennzeichnung Mindestnormen Mittel Basisanforderungen
Fair Rubber Nachhaltigkeit Mittel Umweltbewusst einkaufen
DIN-Normen Produktsicherheit Hoch Sichere Trainingsumgebung

DIN-Normen für Sportmatten

Deutschland und Europa haben spezifische Sicherheitsnormen für Sportmatten. Trainer sollten diese kennen.

Wichtige Normen:

  1. DIN EN 12920 – Sicherheitsanforderungen für Trainingsmatten
  2. DIN EN 10279 – Anforderungen an Yoga- und Pilatesmatten
  3. DIN EN ISO 23601 – Stoßabsorption und Rutschfestigkeit

Matten, die diese Normen erfüllen, bieten dir und deinen Mitgliedern maximale Sicherheit.

Material-Checkliste für Trainer

Bei der Auswahl einer neuen Matte prüfe folgende Punkte:

  • Ist das Material phthalatfrei dokumentiert?
  • Gibt es unabhängige Schadstoffprüfungen?
  • Welche DIN-Normen erfüllt die Matte?
  • Hat der Hersteller Zertifikate von ÖKO-TEST oder Stiftung Warentest?
  • Ist das Material langlebig für tägliches Training?

Frage deinen Händler nach Prüfberichten. Ein seriöser Anbieter wird diese gerne zeigen.

Pro-Tipp: Kaufe Muster oder kleine Mengen und teste die Matten mit deinen Trainierenden, bevor du große Bestellungen aufgibst – so vermeidest du teure Fehlkäufe.

Pflege, Reinigung und Langlebigkeit der Matten

Eine Fitnessmatte ist eine Investition. Aber nur wenn du sie richtig pflegst, hält sie Jahre und nicht Monate. Schmutz, Schweiß und Bakterien zerstören das Material schneller als du denkst.

Richtige Pflege spart dir Geld und schützt deine Trainierenden vor Infektionen.

Warum Reinigung so wichtig ist

Fitnessmatten sind Brutstätten für Bakterien. Schweiß, Schmutz und Feuchtigkeit sammeln sich täglich an. Nach wenigen Wochen ohne Reinigung entsteht ein Problem für die Hygiene.

Folgende Risiken entstehen ohne regelmäßige Reinigung:

  • Pilzinfektionen und Hautprobleme
  • Unangenehme Geruchsbildung
  • Materialverfall durch Feuchtigkeit
  • Rutschfestigkeit nimmt ab
  • Gelenk- und Wirbelsäulenprobleme durch beschädigte Polsterung

Eine saubere Matte ist eine sichere Matte.

Regelmäßige Reinigung mit feuchtem Tuch und mildem Reinigungsmittel ist die Grundlage für Hygiene und Langlebigkeit.

Die richtige Reinigungsroutine

Du brauchst nicht viel. Aber du musst konsequent sein.

Tägliche Reinigung nach dem Training:

  1. Matte mit feuchtem Tuch abwischen
  2. Mildes Reinigungsmittel oder Seife verwenden
  3. Schweiß und Schmutz gründlich entfernen
  4. Mit klarem Wasser nachwischen
  5. An der Luft trocknen lassen

Dieser Prozess dauert 3 bis 5 Minuten pro Matte. Trainiere 20 Athleten? Dann sollte eine Person oder ein System dafür zuständig sein.

Tiefenreinigung vierteljährlich

Jedes Quartal (alle 3 Monate) braucht die Matte eine gründlichere Reinigung.

Quartalsweise Tiefenreinigung:

  • Lauwarmem Wasser mit leichter Seife verwenden
  • Gesamte Oberfläche gründlich schrubben
  • Besonders Kanten und Ecken beachten
  • Mit frischem Wasser spülen
  • Vollständig lufttrocknen lassen

Diese tiefere Reinigung entfernt Ablagerungen und Bakterien, die tägliches Wischen nicht erfasst.

Das solltest du vermeiden

Nicht alle Reinigungsmittel sind für Fitnessmatten geeignet. Falsche Behandlung zerstört das Material.

Verbotene Reinigungsmethoden:

  • Direkte Sonneneinstrahlung – verbleicht Material und beschädigt Struktur
  • Aggressive Chemikalien – zersetzen Schaumstoff und Kunststoff
  • Hochdruckreiniger – beschädigen die Oberfläche irreparabel
  • Essig und starke Säuren – greifen das Material an
  • Bleichmittel – verursachen Verfärbungen und Materialschäden

Weniger ist mehr. Mildes Reinigungsmittel und Wasser reichen aus.

Lagern und Aufbewahrung

Wie du deine Matte lagerst, beeinflusst ihre Lebensdauer.

Richtige Lagerung:

  • Trocken lagern – Feuchte führt zu Schimmel
  • Rollmatten locker einrollen – verhindert Verformung
  • Kühle Orte – Hitze beschädigt Kunststoff
  • Dunkel lagern – Licht und UV-Strahlung schwächen das Material
  • Flach lagern oder hängend – verhindert Dellen und Verformungen

Eine gut gelager Matte hält doppelt so lange wie eine schlecht gelagerte.

Wann ist eine Matte zu alt?

Auch mit bester Pflege hat jede Matte ein Verfallsdatum.

Eine Matte sollte ersetzt werden, wenn:

  • Die Rutschfestigkeit deutlich nachgelassen hat
  • Oberflächenrisse oder Dellen sichtbar sind
  • Der Geruch nicht mehr weggeht
  • Die Polsterung spürbar dünner wirkt
  • Material ausfasert oder bröckelt

Qualitätsmatten halten 5 bis 10 Jahre mit richtiger Pflege. Billigmatten 1 bis 2 Jahre.

Checkliste für Vereinstrainer

Eine strukturierte Reinigung ist für größere Einrichtungen unverzichtbar.

Einrichtungs-Checkliste:

  • Tägliche Reinigung nach jedem Training planen
  • Wöchentliche Tiefenreinigung für stark genutzte Matten
  • Quartalweise Tiefenreinigung für alle Matten
  • Beschädigte Matten sofort reparieren oder ersetzen
  • Reinigungsmittel lagern und nachkaufen

Detaillierte Pflegehinweise helfen dabei, Langlebigkeit zu sichern und kostspielige Neuanschaffungen zu vermeiden.

Pro-Tipp: Führe einen Reinigungsplan auf der Matte selbst (mit Markierungen) oder digital ein – so siehst du sofort, welche Matten wann gereinigt wurden und vermeidest Ausfallzeiten.

Häufige Fehler beim Kauf und Einsatz vermeiden

Viele Trainer und Vereinsleiter machen beim Mattenkauf dieselben Fehler immer wieder. Diese kosten Zeit, Geld und gefährden die Sicherheit der Trainierenden.

Wenn du diese häufigen Fehler kennst, sparst du dir teure Neuanschaffungen und vermeidest Verletzungen.

Fehler 1: Nur nach dem Preis kaufen

Die billigste Matte ist nicht die beste Investition. Günstige Matten halten oft nur 1 bis 2 Jahre und enthalten häufig Schadstoffe.

Was passiert mit Billigmatten:

  • Material zerfällt schneller
  • Rutschfestigkeit lässt nach Monaten nach
  • Geruchsprobleme entstehen
  • Höhere Gesamtkosten durch häufigeren Austausch
  • Gesundheitliche Risiken für Trainierende

Qualität kostet mehr am Anfang, spart aber langfristig Geld.

Eine teurere Matte, die 8 Jahre hält, ist günstiger als drei billige Matten in derselben Zeit.

Fehler 2: Falsche Matte für die Trainingsart

Nicht jede Matte passt zu jeder Disziplin. Eine Yogamatte für Krafttraining zu nutzen, ist ineffektiv und unsicher.

Häufige Verwechslungen:

  • Yogamatte für Pilates nutzen (zu dünn)
  • Krafttrainings-Matte für Yoga verwenden (zu stabil)
  • Eine universelle Matte für alles einsetzen (funktioniert nie gut)
  • Kampfsportmatten im Fitnessstudio verwenden (zu robust)

Jede Trainingsform braucht spezialisierte Anforderungen.

Fehler 3: Größe und Dicke falsch einschätzen

Trainer wählen oft die falsche Größe oder Dicke. Das führt zu Trainingsfehlern und Verletzungen.

Dicke-Fehler:

  1. Zu dünn wählen – Gelenke werden nicht genug geschützt
  2. Zu dick wählen – Stabilität und Bodenkontakt leiden
  3. Größe unterschätzen – Athleten rutschen am Rand ab
  4. Rollmatten falsch dimensionieren – Platzverschwendung

Die richtige Dicke hängt von der Trainingsart ab. Yoga braucht 3 bis 5 Millimeter, Krafttraining 10 bis 15 Millimeter.

Übersicht über verschiedene Matten-Typen und deren Stärken

Fehler 4: Keine Zertifikate und Tests prüfen

Viele Trainer kaufen ohne Zertifikate zu überprüfen. Das ist riskant.

Wichtige Fragen vor dem Kauf:

  • Hat die Matte ÖKO-TEST oder Stiftung Warentest Prüfungen?
  • Sind DIN-Normen erfüllt?
  • Ist das Material phthalatfrei?
  • Gibt es unabhängige Schadstoffprüfungen?
  • Kann der Händler Zertifikate zeigen?

Ein seriöser Anbieter wird deine Fragen beantworten.

Fehler 5: Menge und Lagerung unterschätzen

Trainer kaufen zu viele Matten auf einmal oder lagern sie falsch. Dadurch verderben sie schneller.

Lagerungs-Fehler:

  • Matten in der Sonne lagern (UV-Schäden)
  • Feuchte oder nasse Lagerung (Schimmel)
  • Zu eng eingerollt (bleibende Verformungen)
  • Zu lange nicht genutzt (Material ermüdet)

Richtige Lagerung verdoppelt die Lebensdauer.

Fehler 6: Wartung und Reinigung ignorieren

Viele Trainer kaufen gute Matten, reinigen sie aber nicht. Das ist Geldverschwendung.

Wartungs-Fehler:

  • Keine tägliche Reinigung nach dem Training
  • Aggressive Chemikalien verwenden
  • Hochdruckreiniger einsetzen
  • Beschädigte Matten nicht reparieren

Eine Stunde Wartung pro Woche spart dir hunderte Euro.

Fehler 7: Beratung von Fachleuten ignorieren

Manche Trainer verlassen sich auf Freunde oder Online-Bewertungen statt auf Fachleute.

Eine gute Auswahl-Checkliste für Trainingsmatten hilft dir, systematisch die richtige Matte zu wählen und Fehler zu vermeiden.

Ein guter Mattenhändler kann dir personalisierte Empfehlungen geben.

Pro-Tipp: Bestelle nie deine komplette Mattenausstattung ohne vorher Muster zu testen – zwei bis drei Wochen Testtraining mit verschiedenen Typen kosten wenig und sparen dir später enorme Fehlkäufe.

Die perfekte Fitnessmatte für deine Trainingsbedürfnisse finden

Die Wahl der richtigen Fitnessmatte ist entscheidend für die Sicherheit und Effektivität deines Trainings. Wie im Artikel “FAQ Fitnessmatten 2025 – Was Trainer wissen müssen” beschrieben, sind Qualität, Schadstofffreiheit und passgenaue Eigenschaften der Matte für jede Trainingsart unverzichtbar. Vermeide Irrtümer wie die falsche Dicke oder ungeeignete Materialien und schütze deine Gelenke und Gesundheit durch die beste Ausrüstung

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Häufig gestellte Fragen

Was sind die Hauptfunktionen einer Fitnessmatte?

Eine Fitnessmatte schützt den Körper und bietet Dämpfung, Stabilität und Halt während des Trainings. Sie sollte Gelenkschutz durch optimale Polsterung, Rutschfestigkeit und Langzeitbeständigkeit bieten.

Welche Dicke ist für verschiedene Trainingsarten empfehlenswert?

Die empfohlene Dicke variiert je nach Trainingsart: Yoga (3-5 mm), Pilates (6-8 mm), Krafttraining (8-12 mm) und hochintensives Training (10-15 mm). Eine falsche Dicke kann die Trainingsqualität negativ beeinflussen.

Warum sind nicht alle Fitnessmatten gesundheitlich unbedenklich?

Viele Fitnessmatten enthalten Schadstoffe wie Weichmacher, die bei direktem Hautkontakt und Schweißaufnahme in den Körper gelangen können. Daher ist es wichtig, auf Zertifizierungen und Schadstoffprüfungen zu achten.

Wie reinige ich meine Fitnessmatte richtig?

Für die tägliche Reinigung solltest du die Matte mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel abwischen. Eine gründliche Reinigung sollte vierteljährlich erfolgen, um Ablagerungen und Bakterien zu entfernen. Vermeide aggressive Chemikalien oder Hochdruckreiniger, um das Material nicht zu beschädigen.

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