TL;DR:
- Viele Trainingsmatten enthalten nachweislich gefährliche Schadstoffe wie Schwefelkohlenstoff und MCCP.
- Unabhängige Tests, Siegel und Laborberichte sind bei Kaufentscheidungen essentiell für Sicherheit.
- Auslüften und Materialwahl (vor allem EVA statt Gummi) reduzieren Emissionsrisiken signifikant.
Viele Trainingsmatten werden mit dem Versprechen verkauft, vollständig schadstofffrei zu sein. Doch ein ARD-Labortest zeigt, dass selbst bekannte Produkte nachweislich problematische Stoffe wie Schwefelkohlenstoff oder MCCP enthalten. Für Trainer und Privatpersonen, die täglich auf diesen Matten trainieren oder ihre Schüler auf ihnen unterrichten, ist das kein theoretisches Problem. Es ist ein konkretes Risiko. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, worauf du beim Kauf achten musst, welche Materialien tatsächlich sicherer sind und wie du unsichere Produkte schon vor dem ersten Training identifizieren kannst.
Inhaltsverzeichnis
- Kriterien und Materialien: Worauf du bei Matten achten musst
- Praxis-Tipps: Schadstofffreie Matten Schritt für Schritt erkennen
- Matten richtig auslüften: Warum Ausdünstungen sinken und wie du das machst
- Wichtige Prüfzeichen, Tests und Praxisbeispiele für sicheres Einkaufen
- Warum der Begriff „schadstofffrei" allein nicht genügt: Erfahrung aus der Praxis
- Sicher trainieren: geprüfte Matten-Auswahl bei Just Mats
- Häufig gestellte Fragen
Wichtige Erkenntnisse
| Punkt | Details |
|---|---|
| Material macht den Unterschied | EVA-Matten sind im Test oft sicherer als solche aus Gummi, die häufig Schadstoffe aufweisen. |
| Auslüften senkt Risiko | Schadstoffgehalte gehen nach einer Woche Luftkontakt messbar zurück – besonders bei Gummimatten relevant. |
| Nicht auf Werbung verlassen | Verlassen Sie sich nicht auf das Label „schadstofffrei“, sondern prüfen Sie Siegel und unabhängige Berichte. |
| Schrittweise vorgehen | Labels überprüfen, Geruch prüfen und Matten gründlich auslüften, bevor sie im Training eingesetzt werden. |
Kriterien und Materialien: Worauf du bei Matten achten musst
Um die Problematik besser einschätzen zu können, solltest du die wichtigsten Material- und Bewertungskriterien kennen. Das Material einer Matte entscheidet in vielen Fällen darüber, wie viele flüchtige Schadstoffe sie abgibt. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den gängigen Materialien auf dem Markt.
Materialunterschiede im Überblick
Die zwei häufigsten Materialien bei Fitnessmatten sind EVA (Ethylen-Vinylacetat) und Gummi. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften und ein unterschiedliches Risikoprofil, wenn es um Schadstoffemissionen geht.
Laut unabhängigen Labortests war nur eine EVA-Matte schadstofffrei klassifiziert, während Gummimatten mehrfach durch erhöhte Werte für Schwefelkohlenstoff und MCCP auffielen. Das bedeutet nicht automatisch, dass alle EVA-Matten sicher sind. Es zeigt aber klar, dass das Material ein entscheidender Ausgangspunkt für deine Kaufentscheidung ist.
| Merkmal | EVA-Matten | Gummimatten |
|---|---|---|
| Typisches Schadstoffrisiko | Gering bis mittel | Mittel bis hoch |
| Häufige Schadstoffe | Wenig bekannt | Schwefelkohlenstoff, MCCP |
| Geruch bei Neuware | Schwach bis neutral | Oft stark gummiartig |
| Testergebnis (ARD-Test) | Besser abgeschnitten | Mehrheitlich auffällig |
| Geeignet für Kontaktsport | Ja, je nach Dicke | Ja, aber Prüfung nötig |

Die Tabelle zeigt: Das Material allein macht noch kein sicheres Produkt. Aber du kannst es als ersten Filter nutzen, bevor du weitere Prüfschritte angehst.
Warum Herstellerangaben nicht ausreichen
Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte mit Begriffen wie „schadstofffrei", „ungiftig" oder „umweltfreundlich". Diese Angaben sind aber keine rechtlich verbindlichen Versprechen. Sie basieren häufig auf internen Tests ohne unabhängige Überprüfung.
Für dich als Trainer oder als Privatperson, die regelmäßig trainiert, zählen nur drei Dinge:
- Unabhängige Laborberichte, die konkrete Messwerte für flüchtige organische Verbindungen und Schwermetalle liefern
- Anerkannte Prüfsiegel von Drittorganisationen wie OEKO-TEX, TÜV oder dem Blauen Engel
- Vergleichbare Testergebnisse aus öffentlichen Berichten, zum Beispiel von Verbraucherschutzorganisationen
Mehr zur Einschätzung von Schadstoff-Kriterien für Matten findest du direkt im Blog von Just Mats, wo diese Aspekte praxisnah erklärt werden.
Selbst ein teures Produkt ohne unabhängige Prüfung bietet keine Garantie. Der Preis sagt dabei wenig über die tatsächliche Schadstoffbelastung aus. Günstige EVA-Matten mit seriöser Zertifizierung können sicherer sein als teure Gummimatten ohne Nachweise.
Welche Kriterien du immer prüfen solltest
Folgende Punkte helfen dir, Matten systematisch zu bewerten:
- Material klar erkennbar und angegeben (EVA, Gummi, PVC, Kork)
- Vorhandensein eines unabhängigen Prüfsiegels
- Zugang zu Laborberichten oder Testergebnissen auf Anfrage
- Keine ungewöhnlich starken Gerüche direkt nach dem Auspacken
- Angaben zu Weichmachern und halogenfreien Materialien im Produktdatenblatt
Diese Checkliste gibt dir bereits beim ersten Blick auf ein Produkt eine klare Orientierung, ohne technisches Fachwissen zu erfordern.
Praxis-Tipps: Schadstofffreie Matten Schritt für Schritt erkennen
Nun erfährst du, wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst, um unsichere Matten selbst zu identifizieren. Der Prozess beginnt bereits bei der Recherche vor dem Kauf und endet erst nach dem ersten Einsatz im Training.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Matte-Prüfung
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Recherche vor dem Kauf: Suche aktiv nach Testergebnissen von unabhängigen Labors oder Verbraucherschutzorganisationen für das jeweilige Produkt oder die Marke. ARD-Markcheck und Stiftung Warentest veröffentlichen regelmäßig relevante Tests.
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Prüfsiegel kontrollieren: Schau auf dem Produktbild oder in der Produktbeschreibung nach Logos wie OEKO-TEX Standard 100, dem Blauen Engel oder einer TÜV-Zertifizierung. Diese Siegel bestätigen, dass das Produkt auf eine definierte Liste von Schadstoffen getestet wurde.
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Geruch direkt nach dem Auspacken beurteilen: Öffne die Verpackung in einem gut belüfteten Raum. Ein starker, stechender Geruch ist ein klares Warnsignal. Schadstoffe sind nicht nur am Geruch erkennbar, aber ein intensiver Geruch bei Neuware deutet fast immer auf hohe Emissionswerte hin.
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Matte auslüften lassen: Lege die neue Matte mindestens sieben Tage in einem gut belüfteten Bereich aus, bevor du sie im Training verwendest. Details zum richtigen Auslüften findest du im nächsten Abschnitt.
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Laborberichte beim Händler anfragen: Seriöse Hersteller und Händler stellen auf Anfrage Prüfberichte zur Verfügung. Wenn ein Händler diese verweigert oder nicht vorlegen kann, ist das ein Zeichen für fehlende Transparenz.
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Erfahrungsberichte von Vereinen und Studios lesen: Andere Trainer und Vereine haben oft bereits Erfahrungen mit bestimmten Produkten gesammelt. Foren, Vereinsblogs oder direkte Nachfragen in der Gemeinschaft liefern praxisnahe Einschätzungen.
„Ein starker Geruch bei einer neuen Matte ist kein Zufall. Er zeigt, dass flüchtige Verbindungen aus dem Material entweichen. Das ist genau das, was du auf deiner Trainingsfläche vermeiden willst."
Profi-Tipp: Wickle eine neue Matte für 24 Stunden in eine Plastikfolie ein und rieche dann direkt beim Öffnen. Riechst du einen intensiven, chemischen oder gummiartigen Geruch, liegt die Emissionsbelastung wahrscheinlich hoch. Dieser einfache Test kostet nichts und gibt dir eine schnelle erste Einschätzung.
Weitere hilfreiche Tipps zur Mattenauswahl für Fitnessanwendungen gibt es auch direkt im Just-Mats-Blog, wo verschiedene Produkte und Anwendungen verglichen werden.
Die richtige Vorgehensweise spart Zeit und schützt dich sowie deine Schüler vor unnötigen Risiken. Ein strukturierter Ablauf ist dabei effizienter als eine rein bauchgefühlsbasierte Entscheidung.
Matten richtig auslüften: Warum Ausdünstungen sinken und wie du das machst
Selbst die besten Matten können am Anfang ausgasen. Hier erfährst du, was Auslüften bringt und wie du dabei vorgehst. Dieser Schritt wird in der Praxis häufig übersprungen, obwohl er messbare Wirkung zeigt.

Warum Auslüften tatsächlich hilft
Wenn Matten hergestellt und verpackt werden, sind flüchtige organische Verbindungen (VOCs) im Material eingeschlossen. Nach dem Auspacken beginnen diese Stoffe, in die Umgebungsluft zu entweichen. Das ist der eigentliche Ausgasungsprozess. Mit ausreichend Luftzufuhr und Zeit sinkt die Konzentration dieser Stoffe deutlich.
Labortests belegen das klar: Emissionen von Schwefelkohlenstoff sanken in einer adidas-Gummimatte nach einer Woche konsequentem Auslüften von 57 mg/kg auf nur noch 11 mg/kg. Das ist eine Reduktion um mehr als 80 Prozent allein durch Lagerung in einem gut belüfteten Raum.
Statistische Einordnung: Ein Rückgang von 57 auf 11 mg/kg entspricht einer Reduktion um rund 81 Prozent. Das zeigt, dass Auslüften kein Mythos ist. Es ist eine messbar wirksame Maßnahme.
| Matte / Produkt | Schwefelkohlenstoff vor Auslüften | Schwefelkohlenstoff nach 1 Woche |
|---|---|---|
| adidas Gummimatte | 57 mg/kg | 11 mg/kg |
| Durchschnittliche Gummimatte | Hoch (variiert) | Deutlich reduziert |
| EVA-Matte (schadstoffarm) | Gering | Minimal bis nicht messbar |
Schritt-für-Schritt: So lüftest du Matten richtig aus
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Matte auspacken: Entferne sofort alle Folien, Kartonagen und Verpackungsmaterialien vollständig.
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Standort wählen: Lege die Matte in einem Raum aus, der gut belüftet werden kann. Öffne Fenster oder stelle die Matte im Sommer auch kurz im Freien auf, sofern sie nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt wird.
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Zeitraum einhalten: Lass die Matte mindestens sieben Tage an diesem Ort liegen. Täglich 1 bis 2 Stunden Luftzirkulation sind deutlich effektiver als ein einzelnes, kurzes Lüften.
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Regelmäßig wenden: Wende die Matte alle zwei Tage, damit auch die Unterseite gut ausdünstet.
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Geruch prüfen: Nach sieben Tagen prüfst du erneut den Geruch. Ist er deutlich schwächer oder kaum noch wahrnehmbar, ist die Matte bereit für den Einsatz.
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Bei starkem Geruch: Zeitraum verlängern: Einige Gummimatten benötigen zwei bis drei Wochen, bis die Werte auf ein akzeptables Niveau fallen.
Das Auslüften ersetzt nicht die Überprüfung durch unabhängige Tests. Es ist aber ein einfacher Weg, um das Risiko im Alltag zu senken. Wer neue Innovationen für Sportmatten im Blick behalten will, findet im Just-Mats-Blog regelmäßig aktuelle Einschätzungen zu neuen Produkten und Materialien.
Ein gut durchgeführtes Auslüften ist besonders für Vereine und Studios wichtig, wo täglich viele Personen auf denselben Matten trainieren und eine erhöhte Schadstoffbelastung im Raum akkumulieren kann.
Wichtige Prüfzeichen, Tests und Praxisbeispiele für sicheres Einkaufen
Woran erkennst du beim Einkauf, besonders online, wirklich sichere Matten? Hier zählen objektive Nachweise. Werbeversprechen ersetzen keine unabhängigen Tests. Nur unabhängige Nachweise zählen als verlässliche Grundlage für eine sichere Kaufentscheidung, nicht Begriffe wie „schadstofffrei" oder „hautfreundlich" in der Produktbeschreibung.
Welche Prüfsiegel wirklich aussagekräftig sind
Nicht jedes Siegel auf einer Matte hat dieselbe Aussagekraft. Folgende Zertifizierungen gelten als besonders relevant:
- OEKO-TEX Standard 100: Prüft auf über 100 Schadstoffe inklusive Formaldehyd, Schwermetalle und Pestizide. Besonders vertrauenswürdig, weil das Siegel regelmäßig erneuert werden muss.
- Blauer Engel: Das älteste und bekannteste Umweltzeichen Deutschlands. Setzt strenge Grenzwerte für VOCs und andere Emissionen voraus.
- TÜV Rheinland Zertifikat: Bestätigt die Einhaltung spezifischer Schadstofftests durch ein anerkanntes Labor. Relevant, wenn konkrete Prüfberichte mitgeliefert werden.
- GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit): Zeigt an, dass das Produkt deutschen und europäischen Sicherheitsanforderungen entspricht.
Profi-Tipp: Gib das Zertifikat oder die Zertifikatsnummer direkt auf der Website des Zertifizierers ein. Sowohl OEKO-TEX als auch TÜV bieten Online-Datenbanken, in denen du die Echtheit eines Siegels überprüfen kannst. Das dauert weniger als eine Minute und schützt dich vor gefälschten Siegel-Logos.
So nutzt du Praxisberichte von Vereinen zur Orientierung
Keine offizielle Zertifizierung ersetzt Erfahrungen aus dem echten Trainingsbetrieb. Viele Vereine im Judo, Ringen, BJJ und anderen Kampfsportarten haben bereits Erfahrungen mit verschiedenen Mattenarten gesammelt und teilen diese in Foren, auf Vereinswebseiten oder direkt auf Anfrage.
Konkrete Fragen, die du stellen kannst:
- Welche Matten verwendet dein Verein seit mehr als zwei Jahren ohne Beanstandungen?
- Gab es nach dem Einbau neuer Matten Beschwerden über Gerüche oder Reizungen?
- Welche Hersteller haben auf Anfrage Laborberichte geliefert?
Diese Informationen sind nicht immer öffentlich, aber ein kurzes Nachfragen in Sportgruppen oder Trainer-Netzwerken liefert oft hilfreiche Antworten. Einen strukturierten Vergleich von Fitnessstudio-Matten findest du ebenfalls direkt im Just-Mats-Blog.
Tipps für den sicheren Online-Kauf
- Kaufe nur bei Händlern, die Produktdatenblätter oder Sicherheitshinweise bereitstellen.
- Achte auf Rückgabemöglichkeiten, falls eine Matte nach dem Auspacken einen starken Geruch hat.
- Bevorzuge Händler, die ihre Produkte aus dem europäischen Raum beziehen, da hier strengere Produktvorschriften gelten.
- Lies Bewertungen gezielt auf Hinweise zu Geruch oder Verfärbungen, die auf Materialprobleme hindeuten.
Warum der Begriff „schadstofffrei" allein nicht genügt: Erfahrung aus der Praxis
Über alle praktischen Tipps hinaus bleibt ein Aspekt besonders wichtig: die kritische Sicht auf Werbeversprechen. Das Wort „schadstofffrei" auf einer Verpackung klingt eindeutig. Es ist es aber nicht. Denn es gibt keine gesetzliche Definition, die festlegt, welche Stoffe in welcher Konzentration gemeint sind. Ein Hersteller kann den Begriff verwenden, ohne dass ein einziger unabhängiger Test stattgefunden hat.
Marketing-Begriffe wie „schadstofffrei" sind kein Garant für Sicherheit. Nur unabhängige Nachweise zählen. Das ist kein Vorwurf an alle Hersteller, sondern eine nüchterne Feststellung. Wer in der Praxis täglich mit Schülern auf Matten trainiert, trägt eine andere Verantwortung als ein Hobbysportler, der einmal pro Woche zu Hause trainiert.
Unsere Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Vereinen und Studios zeigt: Wer einmal einen Labortest gelesen hat und gesehen hat, welche Werte dort auftauchen, kauft danach anders ein. Die Sensibilität für das Thema wächst mit dem Wissen. Das ist kein Alarmismus. Es ist informiertes Handeln.
Einen praktischen Überblick über verschiedene Mattenarten und ihre Auswahl bietet Just Mats mit konkreten Hinweisen für unterschiedliche Einsatzbereiche.
Sicher trainieren: geprüfte Matten-Auswahl bei Just Mats
Wer bei Matten keine Kompromisse eingehen will, findet bei Just Mats geprüfte Auswahl zu fairen Konditionen. Das Sortiment umfasst Matten für Judo, Fitness, Kampfsport und den Heimbereich, alle mit klaren Produktangaben und Informationen zu Materialien und Eigenschaften.

Bei Just Mats kannst du direkt nach zertifizierten Produkten filtern und erhältst zu vielen Artikeln detaillierte Produktinformationen, die über Standard-Werbetexte hinausgehen. Besonders beliebt bei Studios und Vereinen sind die Rollmatten für sicheres Training, die sich durch einfache Lagerung und klare Materialangaben auszeichnen. Der Versand erfolgt direkt nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Einfach Produkt auswählen, in den Warenkorb legen und bestellen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich, ob eine Matte wirklich schadstofffrei ist?
Achte auf unabhängige Labortests und anerkannte Prüfsiegel wie OEKO-TEX oder TÜV. Nur Laborberichte oder Prüfsiegel machen zuverlässige Aussagen über Schadstoffe, nicht die Produktbeschreibung des Herstellers.
Hilft Auslüften wirklich, Schadstoffe zu reduzieren?
Ja, Laborwerte zeigen eindeutig, dass sich Emissionen nach einer Woche in belüfteten Räumen deutlich verringern. Nach einer Woche Lagerung sinken die Emissionen von Schadstoffen in Gummimatten stark, oft um mehr als 80 Prozent.
Welche Materialien gelten als besonders sicher für Trainingsmatten?
Laut Labortest wurde nur eine EVA-Matte als schadstofffrei klassifiziert, während Gummimatten mehrfach auffällig waren. EVA gilt aktuell als die sicherere Wahl, sofern eine unabhängige Zertifizierung vorliegt.
Auf welche Prüfsiegel sollte man beim Kauf achten?
Empfehlenswerte Siegel sind OEKO-TEX Standard 100, der Blaue Engel und TÜV-Zertifikate, da sie alle relevante Emissionsgrenzwerte durch unabhängige Labors prüfen und regelmäßig erneuert werden müssen.